Zerstörung der Messe

Die Eucharistie wird (weitgehend)
nicht mehr zugegen sein

 

10. November 2018

Ab Advent 2019 könnte in Frankreich das neue Missale gelten

https://katholisches.info/2018/11/09/ab-advent-2019-koennte-in-frankreich-das-neue-missale-gelten/

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Allgemein Wichtiges:

Änderung der Wandlungsworte

Auszug aus dem Buch der Wahrheit

782. Eine neue Form des Kreuzes wird eingeführt werden. 30. April 2013

https://www.youtube.com/watch?v=6R8SJ8izvZU

"... Die neuen Regeln, die an Messgebeten vorgenommene Änderungen beinhalten werden, werden harmlos erscheinen. Viele werden die Tragweite der Änderungen nicht bemerken, doch sie werden im Zusammenhang mit der Heiligen Eucharistie stehen und mit Meiner Gegenwart in ihr. Das Wort 'gedenken' (englisch: commemorate) wird verwendet werden, und alle Kirchen werden bald von ihren Schätzen entrümpelt werden. Das Abziehen von Kirchenschätzen, darunter goldene Tabernakel — die durch solche aus Holz und Stein ersetzt werden —, wird eines der Zeichen dafür sein, dass sie für die Neue-Welt-Religion zusammengetragen werden...."

Hinter dem griechischen Wort, das sich an dieser Stelle findet (anamnesis), steht aber ein hebräischer Begriff -  lezikkarôn (nicht zakar). Dieser meint die Vergegenwärtigung des Vergangenen, das nie bloße Vergangenheit bleibt, sondern gegenwärtig wirksam wird. „Gedächtnis“ bedeutet „Vergegenwärtigung“!

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Der erste Brief des Paulus an die Korinther: 1 Kor 11,23-34

https://www.welt-der-bibel.de/bibliographie.1.2.erste_Brief_Paulus_Korinther.44.html

"... Der Hinweis auf Totengedächtnismahle in der hellenistischen Umwelt reiche nicht aus. Aufschlussreicher sei ein Blick in die at.-jüdische Tradition, wo das Verb zakar ("sich erinnern“) und die Wendung lezikkarôn ("zum Gedächtnis“), die eine Entsprechung zu der griechischen Formel eis tên anamnêsin darstelle, begegne. ..."

Matthias Dietrich: Dipl. Theologe; geb. 1971, absolvierte in Paderborn das Erste Staatsexamen ev. Theologie

(Anmerkung: "Das Wort 'gedenken' (englisch: commemorate) wird verwendet werden" gehört nicht unmittelbar zu den Wandlungsworten. Dennoch wird es eine Rolle spielen, sonst würde es in dieser Botschaft 782 nicht vorkommen.)

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Lehre des Trienter Konzils zum Heiligen Messopfer

(13.12.1545 - 4. Dezember 1563):

Die Messe ist ein wahres, sichtbares Opfer - nicht symbolische Vergegenwärtigung - , durch welches das, was ein einziges Mal am Kreuze auf blutige Weise zu vollbringen war, vergegenwärtigt und seine heilbringende Kraft zur Nachlassung der Sünden, die von uns täglich begangen werden, angewendet werden sollte.

Das Messopfer ist ein wahres Sühnopfer und NICHT ein "bloßes Gedenken an das am Kreuz vollbrachte Opfer".

"Wenn jemand sagt, das Messopfer sei nur Lob und Danksagung oder ein bloßes Gedenken des am Kreuz vollbrachten Opfers, nicht aber ein sühnendes, oder es nütze nur dem, der es genießt, aber es dürfe nicht für die Lebenden und Verstorbenen, für die Sünden, Strafen, Genugtuungen und anderen Anliegen dargebracht werden, anathema sit ( = der sei verflucht = der sei ewig verdammt)."

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In den Bibeln steht „Gedächtnis“

https://www.anskar.de/medien/anskar-kirche-kurz-erklart/das-abendmahl-tut-dies-zu-meinem-gedaechtnis-kurz-gesagt-nr-3/

Während der Feier werden die so genannten Einsetzungsworte gesprochen. Dort begegnet zweimal der Satz: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ (1 Kor 11,24-25). Für das moderne Verständnis bedeutet „Gedächtnis“ so viel wie „Erinnerung“. Es hat demnach den Anschein, als ob Jesus selbst das Abendmahl lediglich als eine Gedächtnisfeier verstanden hätte.

Gedenken (englisch: commemorate) Gedächtnis (englisch: memory)

Gedenken ist ein rein psychologischer Vorgang, ein subjektiver Vorgang.  Es sind nur Gedanken.

Gedächtnis ist ein objektiver Vorgang. Ist eine Wirklichkeit! Eine Realität!

Ein Gedenken, eine Gedenkfeier kann jeder machen, leiten, durchführen. Man gedenkt der Opfer der Kriege, der verstorbenen Angehörigen, des Tages der Erstkommunion, des Abiturs, einer Weltmeisterschaft im Fußball, des Tages der eigenen Geburt usw. usw. Diese Ereignisse sind abgeschlossen. Man erinnert sich und feiert.

Die Protestanten gedenken des Abendmahles vor der Passion Christi.

Man gedenkt der Ereignisse, die einmalig stattgefunden haben und die nicht mehr gegenwärtig sind und weiterhin nicht  gegenwärtig sein können. Zum Gedenken braucht es keinen Priester.

Jesus hat uns am Gründonnerstag Sein Testament hinterlassen. „Tut dies zu Meinem Gedächtnis!“

Sein Abendmahl, Seine Passion, Sein Tod am Kreuz, Seine Auferstehung von den Toten und Seine Himmelfahrt werden in der Heiligen Messe gegenwärtig. Wir nehmen an diesem Geschehen teil. Es ist keine bloße Erinnerung, kein bloßes Gedenken, was in der Heiligen Messe stattfindet. Alles von damals wird gegenwärtig.

Damit dies geschieht, ist ein gültig geweihter Priester notwendig, geweiht von einem Bischof. Dieser Bischof muss sich in der apostolischen Sukzession, der apostolischen Nachfolge befinden. Die apostolische Sukzession oder apostolische Nachfolge beschreibt die kontinuierliche Weitergabe des Sendungsauftrags der Apostel und deren Nachfolger bis in die Gegenwart und legitimiert die traditio apostolica, die Treue zur urchristlichen Tradition und die unverfälschte Weitergabe der Glaubensinhalte. Zur Erfüllung dieser Kontinuität wird vor allem in den vorreformatorischen Kirchen eine stetige Reihe von Bischofsweihen als konstitutiv für das Bischofsamt angesehen.

Sobald es in den Wandlungsorten „Gedenken“ heißt statt „Gedächtnis“,
ist es keine gültige Messe mehr. Die Eucharistie ist dann nicht mehr da !!!

Wichtiger Hinweis!!!

Wenn wir uns nur  auf das Wort "Gedenken" fokusieren, um zu wissen, ob eine  modernistische Zeremonie gültig ist oder nicht, dann könnten wir die Wesenswandlungsgebete außer Acht lassen. 

Es stimmt, dass Jesus uns auf das Wort "Gedenken" aufmerksam macht. Aber auf den Rest muss man auch aufpassen, denn das ist das Wichtigste. 

Viele in der Restkirche wollen die modernistische Zeremonie gar nicht verlassen. Sie erkennen den Haufen von Sakrilegien und Häresien nicht (oder wollen diese nicht erkennen). Das merkt man immer wieder bei den Gesprächen.  Viele Menschen sind freiwillig blind. Deswegen sollte man lieber  immer wieder die ganze Formel auffrischen:

Die eigentlichen Wandlungsworte sind rot markiert:

An jenem Tag vor Seinem Leiden nahm Er Brot in Seine heiligen und ehrwürdigen Hände, richtete Seine Augen gen Himmel zu dir, Gott, Seinem Allmächtigen Vater, sagte Dir Dank, segnete es, brach es, gab es Seinen Jüngern und sagte: Nehmet hin und esset alle davon:

DENN DIESES IST MEIN LEIB.

Auf die gleiche Weise nahm Er nach dem Mahle auch diesen wunderbaren Kelch in Seine heiligen und ehrwürdigen Hände, dankte dir abermals, segnete ihn und gab ihn Seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet hin und trinket alle daraus.

Das ist der Kelch Meines Blutes, des neuen und ewigen Bundes  Geheimnis des Glaubens , das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.

Tuet dies, sooft ihr dies tut, zu meinem Gedächtnis.

(Die bisherigen Übersetzungen können geringfügig abweichen, so z. B. "Am Abend vor Seinem Leiden..." oder "DAS IST MEIN LEIB".)